Nobelpreis für Genome Editing? Ein Kommentar und ein paar Gedanken

kochkultur-leipzig

1933_nobel_peace_prize_awarded_to_norman_angell-kopieMedaille des Friedensnobelpreises, die Norman Angell 1933 erhielt. Photograph Gustav Vigilant, Quelle Wikipedia.


Thomson Reuters ermittelt durch eine Zitations-Analyse der im web of science gelisteten Veröffentlichung eine Art „Vorhersage“ der jährlichen Nobelpreis-Laureaten. Dieses Jahr wurden zum zweiten Mal Wissenschaftler als potentielle Nobelpreis-Anwärter ermittelt, die das Genome Editing Verfahren CRISPR/Cas entwickelt haben. Feng Zhang und George Church haben mit ihrer Forschung dazu beigetragen die CRISPR/Cas Methode in Maus- und Menschenzellen zu etablieren und haben so die Grundlagen vor allem für eine biomedizinische Anwendung dieser Methode gelegt. Im letzten Jahr wurden Emanuelle Chapantier und Jennifer Doudna als Anwärter für den Nobelpreis ermittelt und zwar für ihre Veröffentlichung, in der sie diese Methode zum ersten Mal überhaupt entwickelten. Noch herrscht ein großer Streit darum, wem eigentlich der größte wissenschaftliche Verdienst zukommt und wem die Patentrechte an CRISPR/Cas zustehen.

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